Ich setze an meiner Wärmepumpe den Wärmemengenzähler Allmess Integral-MK MaXX ein. Wärmemengenzähler haben in Deutschland eine Eichdauer von fünf Jahren. Dieser Zähler hat eine fest eingebaute 3,6V Batterie an Bord, die je nach Art der Nutzung ca. 12 Jahre den Zähler mit Spannung versorgt. Diese 12 Jahre waren bei meinem Zähler nun um. Also musste eine neue Batterie her und durch den Einbau, sollen die bisher erfassten Messwerte nicht verloren gehen. Mir ist dabei natürlich bewusst, dass der Wärmemengenzähler dann nicht mehr geeicht ist, aber ich nutze diesen eh ausschließlich für meine private Datenerfassung.
Was ihr für den Austausch der Batterie benötigt:
- Lötkolben
- Kreuzschraubendreher
- 3,6V Batterie mit axialen Drahtanschlüss
en, z.B. Saft 3.6V, 2600mAh, Lithium Thionylchlorid Batterie

- optional: regelbares DC-Netzteil
Als erstes muss man das Gehäuse des Allmess Integral öffnen. Dazu muss man zwei Schrauben lösen, welches sich jeweils unter einem Aufkleber befinden. Eine Schraube befindet sich auf der rechten Seite unter dem gelben Aufkleber und die andere Schraube befinde sich auf fast gleichen Höhe links unter dem roten großen Aufkleber:

Nun kann man die Kappe des Wärmemengenzählers abnehmen und sieht anschließend das Innere des Zählers mit dem Akku.
WICHTIG: Die vorhandene schwache Batterie dürft ihr nun nicht einfach entfernen und durch eine Austauschbatterie ersetzen, weil der Allmess zu KEINER Zeit ohne Spannungsversorgung sein darf, da er sonst seine Speicherung, also alle bisherigen Messdaten verlieren würde.
Meine Empfehlung:
Variante 1: Schließt VOR dem Auslöten/Entfernen der alten Batterie eine externe Spannungsversorgung, z.B. mit einem DC-Netzteil an. Lötet dann die alte Batterie aus und die neue Batterie ein.

Variante 2: Lötet die neue Batterie parallel zur alten Batterie zunächst an und schneidet anschließend lediglich die alte Batterie unmittelbar an ihren Kontakten / Drahtstiften ab.
Bei beiden Varianten liegt immer Spannung am Wärmemengenzähler an und die Speicherung bleibt erhalten.
Danach braucht ihr das Gehäuse nur wieder verschließen und schon kann der Wärmemengenzähler weitere zehn Jahre seine Daten erfassen.
